"Alternative” zur Gasheizung

    "Alternative” zur Gasheizung

    Kritische Gas- und Ölversorgung - Wie Sie Ihre Wohnung dennoch warm und kuschelig bekommen 

     

    Versorgungsengpässe im Energiebereich sind uns unbekannt und es ist für viele eine Selbstverständlichkeit, Energie in Form von Gas, Öl oder Strom nach Belieben im eigenen Haushalt zu benutzen. Zwei Aspekte trüben den unbeschwerten Energiegenuss und sollten bewusst oder auch erzwungener Maßen berücksichtigt werden. Ein Großteil der gängigen Energieträger belastet die Umwelt. Das ist nicht gut, da die Auswirkungen des Klimawandels allgegenwärtig sind. Um Energie zu verbrauchen, muss sie auch verfügbar sein. Die aktuellen Konflikte und Kriege auf der Welt zeigen unmissverständlich, wie schnell die Energieversorgung gedrosselt oder ganz zusammenbrechen kann. Ganz zu schweigen von dem Leid und der Not für die direkt betroffenen Menschen.  

     

    Auf der anderen Seite zählen warmes Wasser und beheizte Räume in unseren Breitengraden zu den essenziellen Grundbedürfnissen. Welche Auswirkung hat die derzeitige Situation? Was kann sich jeder Haushalt auf die neuen Gegebenheiten einstellen? Wie kann auch die Umwelt am Ende profitieren? In diesem Beitrag gehen wir auf die Unterschiede, Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Energieträger ein und geben einen spannenden Ausblick, auch in Zukunft sicher und nachhaltig Energie zu konsumieren. 

     

    Inhaltsverzeichnis 

    1. Energie im Haushalt - Was sind die großen Verbraucher? 
    2. Was ist Energie und welche Energieträger gibt es? 
    3. Warmwasserversorgung mit Gas, Öl oder Strom? 
    4. Welche Energieform ist nachhaltig? 
    5. Welche Energieprobleme wird es in Deutschland zukünftig geben? 
    6. Alternative Heizmöglichkeiten - Der Elektrokamin 
    7. Fazit 

     

    Energie im Haushalt - Was sind die größten Verbraucher?

       

      Beim Thema Energie denken die meisten Konsumenten an das aufgeladene Handy, die Kaffeemaschine oder den Kühlschrank. In der Tat, alles wichtige Dinge, die aus unserem modernen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Die Wärmeversorgung der eigenen vier Wände kommt in der Betrachtungsweise zu kurz. In modernen Mehrfamilienhäusern wird die Versorgung mit warmen Wasser zum Heizen der Räume und des Warmwasserbedarfs zentral organisiert. Die Auswirkungen des eigenen Tuns und Handelns werden höchstens auf der jährlichen Abrechnung sichtbar. Das Heizen unserer Lebens- und Arbeitsorte zählt zu den elementaren Grundbedürfnissen unserer Zeit. Eine Versorgungslücke hat spürbare Folgen - für uns alle.   

       

       Was ist Energie und welche Energieträger gibt es? 

      Energie treibt uns an, und zwar in allen Lebensbereichen. Es ist das Grundnahrungsmittel der modernen Zivilisation. Vom Automobil bis zum Zahnarztbesuch ist alles von Energie abhängig. Energie selbst ist nicht wahrnehmbar. Wahrnehmbar sind hingegen die Energieträger. Hierbei gibt es große Unterschiede. 

       

      Gas, Öl und Kohle sind natürliche Energiespeicher. Dort, wo sie in der Welt vorkommen, werden sie vom Menschen „geerntet“. In dieser Form lassen sie sich verlustfrei transportieren und speichern. Die einzige Möglichkeit ihre Energie zu nutzen ist die Verbrennung. Durch die Verbrennung von Gas, Öl und Kohle kann mechanische Energie freigesetzt werden, wie z. B. bei Autos, Schiffen oder Flugzeugen mit Verbrennungsantrieb. Da bei der Verbrennung Wärme erzeugt wird, kann diese direkt für das Erhitzen von Wasser genutzt werden. Hitze kann wiederum auch genutzt werden, um bei Flüssigkeiten einen Druck zu erzeugen, der wiederum Dinge antreiben kann. 

       

      Strom muss erzeugt werden. Idealerweise erfolgt das auf nachhaltigen und ressourcenschonenden Wegen. Dazu zählen vor allem Solarenergie und Windkraft. So erzeugter Strom ist CO₂-neutral und belastet das Klima der Erde nicht. Durch Kernkraft und Kohle wird ebenfalls Strom erzeugt. Dieser ist ökologisch eher kritisch zu betrachten, da entweder viel CO₂ freigesetzt wird oder die sichere Lagerung atomaren Abfalls nicht gewährleistet werden kann. 

       

      Warmwasserversorgung mit Gas, Öl, Kohle oder Strom?

         

        Für die Wärmeversorgung, also das Heizen und die Warmwasserbereitung, ist in Deutschland Erdgas der meistgenutzte Energieträger. Knapp über 70 % aller Haushalte nutzen eine Zentralheizung für die Wärmeversorgung - unabhängig ob bei Ein- oder Mehrfamilienhäusern. 

         

        Diese werden zu 48 %, und das mit großem Abstand zu anderen Energiequellen, mit Erdgas betrieben. Mit modernen Heizanlagen ist das eine effiziente Möglichkeit, mit minimalem Energieeinsatz Wärme zu erzeugen. Immerhin noch über 25 % heizen mit Öl und 13,9 % beziehen Fernwärme aus großen Heizkraftwerken (oft mit Kohle betrieben). Gerade einmal 5 % der Haushalte heizen mit Strom. Dabei wird nicht direkt aus Strom Wärme erzeugt. In der Regel wird mit dem Strom eine Wärmepumpe betrieben, die die Wärme aus der Umgebungsluft oder dem Boden entnimmt. 

         

        Erst durch den Einsatz von Wärmepumpen stellt das Heizen mit Strom überhaupt eine effiziente und nachhaltige Möglichkeit für die Wärmeversorgung dar. Den Löwenanteil stemmen nach wie vor die fossilen Energieträger Gas, Öl und Kohle. Der Austausch eines Heizungssystems ist jedoch teuer und die Laufzeiten der Anlagen weit über 10 Jahre üblich. Ein signifikanter Anstieg der Energieträger bei der Wärmeversorgung ist dadurch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten. 

         

         Welche Energieformen sind nachhaltig? 

        Kurzum: Nachhaltig ist, was Ressourcen und vor allem das Klima der Erde nicht belastet. Die weiter oben beschriebenen fossilen Energieträger sind endlich und es kommt der Tag, an dem sie aufgebraucht sind. Schon jetzt ist der Aufwand für deren Förderung extrem hoch und vor allem mit weiteren umweltschädlichen Einflüssen verbunden. Weitaus gravierender ist der Umstand, dass fossile Energieträger bei ihrer Energiefreisetzung auch CO₂ in die Atmosphäre entlassen. CO₂ gilt als Klimakiller, da es den Treibhauseffekt und damit die Erderwärmung fördert. 

         

        Die Klassiker einer nachhaltigen Energiegewinnung sind Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biogas. Bei der Sonnenenergie wandeln Solarzellen Sonnenstrahlen in elektrische Energie um. Das auch Fotovoltaik genannte Verfahren erzeugt Strom, der sofort genutzt, in Batterien gespeichert oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Wind- und Wasserenergie entstehen durch mechanische Umwandlung. Windräder oder Turbinen sind für die Gewinnung der Elektrizität verantwortlich. Erdwärme wird durch Pumpen gewonnen, die Wärmeenergie aus tieferen Erdschichten gewinnen. Biogas ist Methangas, welches bei der Tierhaltung gewonnen werden kann (z. B. aus Gülle), aber auch durch „Gärung“ von Bioabfällen entsteht und gespeichert werden kann. 

         

        Heiß diskutiert wird die Atomkraft. Sie ermöglicht die CO₂-neutrale Gewinnung von Energie. Die Kehrseite sind hohe Sicherheitsrisiken und die nicht geklärte Endlagerung von Atomabfällen. Die EU erklärt Atomkraft zur grünen Energie, in Deutschland wird diese Entscheidung kritisch betrachtet. 

         

        Welche Energieprobleme wird es in Deutschland zukünftig geben?

        Deutschland hat sich seit vielen Jahren dem Klimaschutz verschrieben. Dazu zählt der sukzessive Ausbau von nachhaltigen Energieformen genauso wie der Ausstieg aus Atomstrom und der geplante Abschied von der Kohleenergie. Der stetig wachsende Anteil von erneuerbaren Energien führt zu einem nachhaltig dominierten Strommix in Deutschland. 

         

        Deutschland ist arm an leicht zu förderndem Gas und somit auf die Lieferung aus anderen Ländern angewiesen und abhängig. Durch die direkten Pipelines in die fördernden Länder, wiegt über viele Jahre eine Sicherheit an ausreichender Verfügbarkeit von preiswertem Gas. Das Jahr 2022 zeigt, wie schnell sich die Versorgungslage verschlechtern kann. Gas ist ein Politikum und erlebt eine schlecht planbare Verfügbarkeit. Ungebrochen hoch bleibt der Gasbedarf und trifft auf ein zurückgehendes Angebot. Das führt im „besten“ Fall zu einer massiven Preissteigerung. Das schlechteste Szenario ist der komplette Zusammenbruch der Gasversorgung. So eine Verknappung führt zu einer staatlich regulierten Gaszuteilung. Wie viel Gas dann überhaupt noch in die privaten Haushalte fließt, kann nicht vorhergesagt werden. Es entstehen Ängste, ob Wohnungen im kommenden Winter ausreichend temperiert werden. 

         

        Durch die Einführung der Gasumlage im Herbst 2022, wird das sehr hohe Preisniveau weiter ansteigen. Es kommen deutliche Mehrkosten auf die Verbrauchenden zu. 

         

        Alternative Heizmöglichkeiten - Viele Vorteile für Elektrokamine 

        Was passiert, wenn wir in Deutschland unter Gasknappheit leiden und unsere Wohnungen nicht mehr behaglich warm sind? Ein sofortiger Umstieg auf Wärmepumpen kann nicht die Antwort sein. Wenn die Gegebenheiten es überhaupt zulassen, sind die Anlagen teuer und weder einfach noch schnell zu installieren. 

         

        Was sind die Alternativen? Strombetriebene Heizsysteme bieten eine hervorragende Möglichkeit, als Wärmequelle genutzt zu werden. Einfach in der Anschaffung und komfortabel in der Aufstellung bieten sie ein hohes Maß an Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit.  

         

        An erster Stelle steht die problemlose Versorgung der Haushalte mit Elektrizität. Gerade im Vergleich zu Gas und Öl gilt die Versorgungslage als gesichert. Auch im Preisvergleich wird es zunehmend attraktiv, mit Strom zu heizen. Gerade als zusätzliche Wärmequelle für bestimmte Wohnräume ist Heizen mit Strom interessant. 

         

        Wie wäre es mit einem Elektrokamin? Er vereint die Vorteile des komfortablen Heizens mit der perfekten Integration in den eigenen Wohnbereich. Die Kamine sind nicht als temporäre Lösung für die kommenden Winter gedacht, sondern bieten für das ganze Jahr eine tolle Optik, ein gemütliches Ambiente und bei Bedarf eine fantastische Heizleistung - auch für größere Räume. Bezieht man den Strom aus nachhaltigen Quellen, ist das Heizen mit Elektrokaminen gänzlich unschädlich für das Klima und es wird ein aktiver Beitrag an der Minimierung schädlichen Kohlenmonoxids geleistet! 

         

        Auf elektrokaminshop.com gibt es eine riesige Auswahl an Stand-, Wand- und Einbaukaminen. Top Qualität und Sicherheit zeichnen hier alle Elektrokamine aus.  

         

        Fazit

        Die gas- und ölbasierte Wärmeversorgung ist kritisch und eine genaue Prognose über die weitere Entwicklung schwierig. Klar ist, die Preise für Öl und Gas steigen ins Unermessliche. Alternative Heizsysteme, die mit Strom betrieben werden, sind eine interessante Ergänzung der heimischen Heizanlage. Gerade die gute Versorgungssicherheit mit Strom und die im Vergleich moderate Preisentwicklung bieten viel Spielraum, um das eigene Zuhause warm und gemütlich zu halten. Mit Elektrokaminen werden weitere Vorteile kombiniert, da diese Geräte perfekt in das eigene Ambiente integriert werden können und zumeist über automatisierte Heizprogramme verfügen. 

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